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Enby Babe – Jelly

über mich

26 Jahre alt, nicht-binär, transmaskulin, Pronomen: keine/er, ace und queer, polyam

Ich studiere aktuell Kulturwissenschaft und Gender Studies, schaue in der restlichen Zeit vor allem Serien oder zocke, allerdings lese und schreibe ich auch sehr gern.

Ich hab eine Schwäche für Quallen, Schnecken und Stachelschweine & mag intersektionalen Queer-Feminismus, Pfefferminze und Schnee.


Schwerpunkt(e)

Mein Fokus liegt auf dem technischen Stuff. Ich kümmere mich darum, dass die Webseite auf dem neusten Stand ist und es möglichst wenig technische Schwierigkeiten gibt. Inhaltlich liegt mein Schwerpunkt vor allem auf Geschlechtertheorie und Fachwissen und Recherche zu verschiedenen Themen. Auf diese Weise kann ich beispielsweise auch Süßmaus beim Schreiben der zahlreichen, spannenden Beiträge unterstützen.

Der Weg zu meinem nicht-binären Ich

Irgendwie wusste ich schon immer, dass irgendwas an mir anders ist, aber die Existenz von nicht-binären Geschlechtsidentitäten war mir lange nicht bewusst. Nachdem ich für mich festgestellt hatte, dass ich mich nicht mit dem mir zugewiesenen Geschlecht identifizieren konnte, allerdings auch nicht mit dem binären anderen Geschlecht, ging ich einfach davon aus, dass jede Person sich wohl einfach ständig Unwohl fühlt. Als dann das generische Maskulinum im Alltag immer häufiger durch eine feminine Form ergänzt wurde, war ich total wütend, weil mich plötzlich ständig Menschen mit für mich sehr eindeutig geschlechtsspezifischen Bezeichnungen belegten. Spätestens als ich mir mit 21 Jahren die Haare abrasierte und mein (vermeintliches) Geschlecht ständig angesprochen wurde konnte ich damit nicht mehr umgehen, und fing an zu recherchieren. Die Erkenntnis, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt, und ich mich nicht nur wegen meiner Genitalien mein restliches Leben mit unpassenden Bezeichnungen abfinden muss, war sozusagen der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Ich hab damals meinen Spitznamen nur ein bisschen angepasst, damit es weniger binär aussah um möglichst wenig Stress für mein Umfeld zu erzeugen. Das hab ich schnell bereut, aber erst jetzt 4 Jahre später einen Namen gefunden, den ich wirklich liebe.

Die meisten meiner Freund*innen haben den Prozess meiner Selbstfindung damals unmittelbar mitverfolgt, und ein Outing war demensprechend nicht nötig. Die wenigen Personen die richtig scheiße darauf reagiert haben, sind mittlerweile kein Teil meines Lebens mehr. Meinen Eltern habe ich mich per Whatsapp Nachricht mitgeteilt, meine Großeltern wissen nur, dass ich lieber mit einem anderen Namen angesprochen werden möchte. In der Uni und den meisten privaten Kontexten mache ich kein Geheimnis aus meiner Identität, wenn das Thema aufkommt, sag ich wies aussieht, und meistens wird das einfach angenommen. Ich habe noch keine offiziellen Dokumente ändern lassen, strebe das aber sobald es möglich ist (entweder finanziell für mich leistbar, oder nicht mehr unendlich teuer) an. Außerdem möchte ich gern eine Hormonersatztherapie machen, und mich einer vollständigen Hysterektomie, oder zumindest einer Endometriumablation und Sterilisation unterziehen. Letztere sind zwar keine offiziellen/klassischen genderaffirming Operationen, ich kann mir aber vorstellen, dass sie meine Dysphorie signifikant verringern würden.

Privilegien & Marginalisierungen

CN: SELBSTVERLETZUNGEN, PSYCHISCHE STÖRUNGEN, BEZIEHUNGSGEWALT

Ich bin eine weiße, dünne, nicht-behinderte Person und stamme aus einer Arbeiterfamilie. Ich bin in Ost-Deutschland geboren, in einer Kleinstadt aufgewachsen und besitze die deutsche Staatsangehörigkeit. In meiner Vergangenheit wurde ich gemobbt und habe (unter anderem) in dessen Konsequenz psychische Probleme und selbstverletzendes Verhalten entwickelt. Außerdem habe ich Erfahrungen mit toxischen und missbräuchlichen Beziehungen gesammelt.

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