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Medizinische Transition

Auf dieser Seite haben wir Ressourcen zum Thema medizinische Transition zusammengetragen. Du findest sowohl unsere Blogbeiträge zum Thema, als auch externe Ressourcen. Dazu gehören vor allem Empfehlungen für Seiten, die dir bei der Suche nach Ärzt*innen helfen können, und allgemeine Informationen zu medizinischen Themen.

Blogbeiträge zum Thema

Externe Ressourcen zu diesem Thema

transdb ist eine Suchmaschine für trans* relevante Angebote. Dazu zählen beispielsweise Ärzt*innen und Beratungsstellen. Es handelt sich um ein Community basiertes Konzept, das bedeutet, es können auch selbst Einträge eingereicht, und somit Empfehlungen weitergegeben werden.


Gynformation – hier findest du nicht nur Gynäkolog*innen, sondern auch Hebammen, Endokrinolog*innen und gynäkologisch tätige Allgemeinärzt*innen, die du nach verschiedenen Kriterien filterst, auf die die entsprechenden Ärzt*innen eingestellt sind (z.B. nicht-binär). Du kannst auch selbst Ärzt*innen empfehlen.


Queermed ist so ähnlich wie Gynformation: Es gibt Empfehlungen für queer-freundliche Ärzt*innen in den verschiedenen deutschen Bundesländern (außer Sachsen-Anhalt). Hier sind noch mehr Fachbereiche aufgelistet als bei Gynformation, z.B. auch Zahnmedizin und Logopädie. Auch hier ist wieder konkret benannt, wofür die jeweiligen Praxen empfohlen werden (z.B. nicht-binär). Du kannst wie bei Gynformation auch selbst Ärzt*innen empfehlen. Außerdem gibt es Leitfaden für Ärzt*innen für einen diskriminierungssensiblen Umgang mit Patient*innen.


Die Viro Praxis in Berlin ist bei vielen nicht-binären Personen sehr beliebt. Die Wartezeiten sind allerdings lang.


Das Projekt i2transHealth ist angebunden an die Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und bietet in Kooperation mit weiteren Ärzt*innen trans*spezifische Versorgung für Menschen in (ganz) Norddeutschland. Auf der Seite werden außerdem viele Fragen beantwortet. Das UKE hat ebenfalls eine Spezialambulanz für sexuelle Gesundheit und Transgender-Versorgung.


Beim Genderconfirmation Center gibt es eine Unterseite, der sich mit der Transition von nicht-binären Personen beschäftigt. Dort geht es sowohl um Hormone als auch um Operationen.

Ein (englischsprachiger) Artikel zu Hormonbehandlungen, die auf nicht-binäre trans* Personen angepasst sind, kann die dabei helfen, deine Möglichkeiten besser kennenzulernen.


Süßmaus hat außerdem von einer befreundeten Person die (englische) Masterarbeit, in der autoethnographisch die eigene nicht-binäre Transition beschrieben wird. Wenn du diese lesen willst, schreibt uns auf Instagram. Hier gibt es das Abstract:

This master’s dissertation is a praxiographic autoethnography that theorises trans as gap. It draws on the author’s personal experience of transitioning in Germany as a non-binary person. This exploration engages various medical material that had to be provided to get health insurance coverage for certain gender affirming steps. These documents include the dominating evaluation guideline on “transsexualism” in Germany, a letter of reference from their therapist, and a motivational letter addressed to the insurer. Further basing their analysis on interactions with medical staff, the author investigates the implied definitions of trans that become evident and materialise over the course of their transition. Their investigations revealed that non-binary people were and are completely absent from the medicolegal realm in Germany and that this generated many difficulties. The repeated need, for example, to tell a story about themselves that was not true. Being medically recognised as trans means not being recognised as oneself. While the author struggles to keep their own feelings of transness apart from the pathologizing practices around them, they also discover the vastness and, following Annemarie Mol, the astonishing multiplicity of the meanings of trans. They find beauty in their body and satisfaction in their embodied subversion.

Kempen, Claude (2021). Where am I? A personal investigation of non-binary transition in Germany.
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